Geschäftsfelder

Bioprodukt entwickelt Technologien für die Erzeugung regenerativer Energie und betreibt seit 2007 eine Biogasanlage, in der überwiegend Festmist eingesetzt wird. Seit 2015 forscht BioProdukt an Verfahren zur pyrolytischen Behandlung Stoffen, um diese zu recyceln und um regenerative Energie, Pyrolyseöl sowie Biokohlen zu erzeugen. Seit 2025 betreibt BioProdukt eine quasikontinuierliche Pyrolyse-Demonstrationsanlage. 

Biogas

Regenerative Energie aus Festmist

Der Einsatz von Maissilage zur Erzeugung von regenerativer Energie ist umstritten. Mais-Monokulturen sind ökologisch nicht wertvoll und die Produktion von Energiemais auf Flächen, auf denen auch Nahrungsmittel angebaut werden könnten, wird kontrovers diskutiert. BioProdukt hat deshalb von Anfang an darauf gesetzt, einen möglichst hohen Anteil an Festmist zur Stromproduktion einzusetzen. Festmist fällt bei der Produktion von Nahrungsmitteln wie Milch und Fleisch immer an. Wird der Festmist in der Biogasanlage eingesetzt, um Strom und Wärme zu produzieren, so werden klimaschädliche Emissionen reduziert und ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Die Stromproduktion am Standort Uthlede reicht für die Versorgung von ca. 3.000 Personen aus.


Technologie

Die Entwicklung einer dreistufigen Verfahrenstechnik mit in der Größe gestuften Fermentern und einer für die Verwertung strukturreicher Substrate optimierten Technologie können heute  bis zu 80 % strukturreiche Substrate wie Festmist vergoren werden. Das erzeugte Biogas wird in einem Blockheizkraftwerk (BHKW mit einer elektrischen Leistung von 537 kW) zur Erzeugung von Strom und Wärme genutzt. Abwärme wird zur Trocknung von Schüttgütern genutzt. Das heiße Abgas des BHKW wird zum Betrieb einer Pyrolyse-Demonstrationsanlage genutzt.


Landschaftsbild

Biogasanlagen sollten sich dezent in die Landschaft einfügen. Durch wenig auffallende graue Dächer und zum Teil in die Erde versenkte Behälter wurde die Biogasanlage soweit wie möglich dem Landschaftsbild angepasst.

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Patentiertes Pyrolyse-Verfahren


Quasikontinuierliche Batch-Pyrolyse



Seit über 10 Jahren forscht BioProdukt an verschiedenen Themen im Bereich der chemischen Verfahrenstechnik und hat ein patentiertes Verfahren zur Pyrolyse heizwertreicher Materialien entwickelt: Die quasikontinuierliche Batch-Pyrolyse (QBP). Das Verfahren kann insbesondere dezentral (z.B. in Entsorgungszentren) eingesetzt werden zur stofflichen und energetischen Verwertung von Reststoffen zur Produktion von Strom und Wärme.



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Weitere Aktivitäten

  • Quasikontinuierliche Batch-Pyrolyse (QBP)

    BioProdukt hat ein patentiertes Verfahren zur Pyrolyse verschiedenartiger großstückiger Abfälle entwickelt. 

    Bildquelle: IEKrW

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  • VerAGruen

    Das Forschungsvorhaben VerAGruen zielt darauf ab, den Aufwuchs von wiedervernässten ehemaligen Moorflächen energetisch zu verwerten, um eine umfassende und nachhaltige Nutzung des Aufwuchses genannter Flächen zu ermöglichen.

    Bildquelle: IEKrW

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  • NURTURE

    Das Forschungsprojekt NURTURE hat das Ziel, innovative Wiederverwertungskonzepte für Naturfaserverbundwerkstoffe (NFK) zu entwickeln und deren praktische Anwendbarkeit zu testen (u.a. Pyrolyseverfahren).

    Bildquelle: GREENBOATS

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  • RE_SORT

    Im Rahmen von RE_SORT werden Pyrolyse-Technologien entwickelt, die das Recycling von dickwandigen Faserverbundstrukturen wirtschaftlich ermöglichen und sich somit deutlich von heute üblichen Verwertungsverfahren für Faserverbundwerkstoffe unterscheiden. 

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  • IntenseMethane

    Im Forschungsvorhaben wurde erforscht, wie mittels Trockenfermentation aus CO und H2 durch die im Reaktor befindliche mikrobielle Biozönose CH4 gewonnen werden kann.

    Bildquelle: BioProdukt

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  • KoReNaRo

    KoReNaRo ist eine F&E-Vorhaben zur Entwicklung eines umfassenden Konzepts für Recycling und Nachnutzung von Rotorblättern aus Kunststoffverbundmaterialien.

    Bildquelle: IEKrW

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